Heute am Donnerstag (dem 2.Weihnachtsfeiertag) ist es vielfach hochnebelartig bewölkt oder neblig trüb, die Sonne scheint am ehesten in höheren Berglagen. Zum Abend im äußersten Westen fällt etwas Regen. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 4 bis 8, in den Hochlagen um 3 Grad. Es weht ein schwacher südlicher Wind bei erst 1026 bis 1024 hPa. gegen Abend. Morgen am Freitag ist es zunächst bedeckt und teils regnerisch. Nachmittags aber weitgehend trocken und von Norden kommen sonnige Auflockerungen. Die Höchsttemperatur liegt bei  5 bis 9, in den Hochlagen nur um 3 Grad. Meist weht ein schwacher Wind, aus unterschiedlichen Richtungen bei erst 1028 bis 1032 hPa. zum Abend. Am Samstag gibt es zunächst teils Nebel und Hochnebel, später ist es vielerorts aber länger sonnig und niederschlagsfrei. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 4 bis 8, in den Hochlagen nur um 2 Grad. Es weht ein schwacher Wind aus südlichen Richtungen bei erst 1037 bis 1038 hPa. am Abend. In der Nacht zum Sonntag, mit Tiefstwerten zwischen 1 und -2 Grad, im Bergland bis -4 Grad. Tief "Dietmar" und Hoch "Vanessa", sind das Paar an Tief- und Hochdruckgebieten. Am Freitag selber macht "Dietmar" schon wieder einen Rückzieher und schafft damit Platz für den nächsten Akteur auf der Wetterbühne. Dieser wird ein neues Hochdruckgebiet sein und wahrscheinlich den Namen "Wiltrud" erhalten. Bevor es seine volle Wirkung entfaltet, setzt Tief "Dietmar" noch letzte Nadelstiche in Form von Regen bzw. Schnee im Bergland (Schneefallgrenze von 1000 auf 600 m sinkend) über der Südhälfte des Landes. Die Temperaturen ändern sich kaum und erreichen 3 bis 9 Grad. Am Wochenende dominiert dann das neue Hoch das Wettergeschehen und tritt ziemlich diktatorisch auf. Tiefdruckgebiete haben keine Chance bei uns, woraus wechselnd bewölktes Wetter mit zeitweiligem Sonnenschein erwächst. Bei 2 bis 10 Grad ist es weiterhin meist sehr mild. In den Nächten gibt es allerdings gebietsweise leichten Frost. Zum Wochenstart und zum Jahreswechsel hin wird das Hoch wahrscheinlich schon wieder in Rente geschickt. Erneut übernehmen Tiefdruckausläufer das Zepter.

Das erklärt mit freundlichen Grüßen DO6LH - Hartmut Link und Dipl.-Met. Simon Trippler von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.