Heute am Mittwoch ist es überwiegend freundlich und niederschlagsfrei. Vor allem in nordöstlichen Regionen zeigen sich vorübergehend auch einige Wolken. Es herrscht weiterhin Dauerfrost. Die Höchstwerte liegen zwischen -4 und -2 Grad, im Bergland örtlich  bei -7 Grad. Der Wind weht mäßig, in Böen frisch bis stark aus Nordost bei 1023 bis 1020 hPa.. Morgen am Donnerstag, dem meteorologischem Frühlingsanfang, ist es zunächst wolkig bis stark bewölkt. Von Nordosten setzen sich größere Auflockerungen durch und verbreitet zeigt sich die Sonne. Es bleibt niederschlagsfrei. Die Temperatur steigt im Westen auf Höchstwerte um 0 Grad, sonst auf -3 bis -1 Grad und im Bergland auf -7 bis -3 Grad. Der Wind weht mäßig, in Böen zeitweise stark, aus Ost. Gebietsweise können stürmische Böen auftreten bei 1014 bis 1007 hPa. am Abend. Am Freitag ist es zunächst noch teils heiter, teils wolkig, bevor sich im Tagesverlauf von Südwesten her die Bewölkung verdichtet und Schneefall einsetzt. Besonders in der Eifel ist vorübergehend auch gefrierender Regen möglich. Im Tagesverlauf breiten sich die Niederschläge nordostwärts aus. Die Temperaturen liegen zwischen -3 Grad im Bergland und 2 Grad im Westen. Der Wind weht mäßig aus Ost bis Südost bei 1002 bis nur noch 999 hPa. am Abend.Der Winter neigt sich eigentlich dem Ende entgegen. Morgen am Donnerstag ist meteorologischer Frühlingsanfang. Verursacht wurde das hochwinterliche Wetter durch das kräftige Hoch HARTMUT mit Zentrum über Skandinavien. An dessen Südflanke strömt weiterhin trockene und kalte Festlandsluft nach Deutschland. Tief ULRIKE mit Zentrum westlich der iberischen Halbinsel hat zunächst noch keinen Einfluss auf das Wettergeschehen. Zurück zu den Temperaturen. Mit Tiefstwerten zwischen -9 und -15 °C  wird es erneut verbreitet sehr frostig. Nur im Nordwesten und an der Küste wird es etwas weniger kalt. Sollte der Wind in der Nacht auf Donnerstag etwas abnehmen, sind vor allem in windgeschützten Tal- und Muldenlagen sogar Temperaturen um -20°C möglich. Bis Donnerstag ändert sich an dem hochwinterlichen Wetter zunächst wenig. Danach pirscht sich Tief ULRIKE langsam an und verstärkt den Einfluss auf den Südwesten Deutschlands. Von Südwesten her zieht bereits in der Nacht zu Donnerstag dichte Bewölkung auf. Von Südwesten breiten sich am Freitag Schneefälle ostwärts aus. Möglicherweise geht der Niederschlag in Regen über, sodass es auf dem gefrorenen Boden zu gefährlichem Glatteis kommen kann. Wie verbreitet Glatteis auftritt und wie stark die Niederschläge ausfallen, muss aber noch abgewartet werden.

Das erklärt mit freundlichen Grüßen DO6LH - Hartmut Link und Dipl.- Met. Dr. Markus Übel  von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) !

Heute am Dienstag ist es anfangs oft gering bewölkt. Im Vormittagsverlauf nimmt die Bewölkung allgemein zu und es kommt zeitweise zu leichtem Schneefall, bevorzugt in den Landesteilen westlich von Siegen. Die Temperatur erreicht im Tiefland -4 bis -1, in Hochlagen -7 bis -3 Grad. Der Wind weht mäßig aus Nordost bei 1024 bis 1020 hPa.. Morgen am Mittwoch ist es überwiegend freundlich und es bleibt niederschlagsfrei. Es herrscht weiterhin Dauerfrost. Die Höchstwerte liegen zwischen -4 und -2 Grad, im Bergland örtlich  bei -7 Grad. Der Wind weht mäßig, in Böen frisch bis stark aus Nordost bei 1023 bis 1020 hPa..Am Donnerstag nimmt die Bewölkung im Tagesverlauf im Südwesten zu und es ist wolkig bis stark bewölkt, im Nordosten ist es heiter. Es bleibt niederschlagsfrei. Die Temperatur steigt im Westen auf Höchstwerte um 0 Grad, sonst auf -3 bis -1 Grad und im Bergland auf -7 bis -3 Grad. Der Wind weht mäßig, in Böen zeitweise stark, aus Ost. Im Bergland können stürmische Böen auftreten bei 1014 bis 1008 hPa..Deutschland befindet sich nach wie vor am Südrand von Hoch Hartmut, dessen Schwerpunkt sich über Nordskandinavien und der Barentssee befindet. Mit einer nordöstlichen bis östlichen Strömung gelangt die sehr kalte Luft arktischen Ursprungs nach Mitteleuropa und nach Deutschland. Insgesamt ändert sich an dieser Situation an den Folgetagen wenig. Ansonsten bleibt es frostig: Tagsüber herrscht verbreitet Dauerfrost, im Bergland sogar oft strenger Dauerfrost mit Höchsttemperaturen unter -10 Grad.  Von Südwesten deutet sich ab Donnerstag / Freitag ein Trend zur Milderung an, wie schnell und nachhaltig diese vonstattengeht, bleibt aber noch abzuwarten.

Das erklärt mit freundlichen Grüßen DO6LH - Hartmut Link und Dipl.-Met. Sabine Krüger von der Wettervorhersagezentraledes Deutschen Wetterdienstes (DWD) !

Heute am Montag ist es anfangs meist noch bewölkt mit Sonnenschein und Schneefall, im Vormittagsverlauf nimmt die Bewölkung aber zu und am Nachmittag gibt es kaum noch sonnige Abschnitte. Dabei ziehen vereinzelte Schneeschauer durch, meist ist es aber später niederschlagsfrei. Es gibt verbreitet leichten Dauerfrost, dabei liegen die Höchstwerte zwischen -4 und -1 Grad, im Bergland bei -8 bis -4 Grad. Der Nordostwind weht überwiegend mäßig und bevorzugt im Bergland zeitweise stark böig. Im Laufe des Abends nimmt der Wind ab bei 1030 bis 1025 hPa..Morgen am Dienstag ist es anfangs oft gering bewölkt. Im Vormittagsverlauf nimmt die Bewölkung allgemein zu und es kommt zeitweise zu leichtem Schneefall . Die Temperatur erreicht im Tiefland -4 bis -1, in Hochlagen  -7 bis -3 Grad. Der Wind weht mäßig aus Nordost bei 1024 bis 1020 hPa.. Am Mittwoch ist es überwiegend freundlich und es bleibt niederschlagsfrei. Es herrscht aber weiterhin Dauerfrost. Die Höchstwerte liegen zwischen -5 und -2 Grad, im Bergland örtlich nur bei -8 Grad. Der Wind weht mäßig, in Böen frisch bis stark aus Nordost bei 1023 bis 1021 hPa.. "weiter Frost"..denn zumindest so lange verharrt das Hochdruckgebiet HARTMUT schwerpunktmäßig über Ostskandienavien. An seiner Südflanke wird mit nordöstlicher bis östlicher Strömung russische Polarluft nach Mitteleuropa geführt und sorgt im kurzfristigen Vorhersagebereich bei uns für eine Fortdauer der spätwinterlichen Witterung mit vielerorts leichtem bis mäßigem Frost am Tage und mäßigem, z.T. sogar strengem Frost in der Nacht.

Das erklärt mit freundlichen Grüßen DO6LH - Hartmut Link und Dipl.- Met. Thomas Ruppert von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) !

Heute am Samstag ist es verbreitet heiter oder sonnig, lediglich in der Nordosthälfte können sich vorübergehend mal etwas dichtere Quellwolken bilden. Es bleibt niederschlagsfrei. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen -2 Grad im höheren Bergland,  2 Grad in Ostwestfalen und 4 Grad im Westen. Der Wind weht mäßig, teils auch frisch aus Nordost bis Ost. Dabei treten tagsüber zeitweise starke Böen, im Bergland stürmische Böen auf bei 1023 bis 1026 hPa.. Morgen am Sonntag ist es verbreitet sonnig und niederschlagsfrei. Die Temperatur erreicht Höchstwerte zwischen -2 und 1 Grad mit den höheren Werten im Westen, im höheren Bergland -6 bis -3 Grad. Der Wind weht mäßig, teils auch frisch aus Nordost, besonders im Bergland kommt es zeitweise zu starken Böen bei 1028 bis 1030 hPa.. Am Montag ist es anfangs meist noch gering bewölkt, im Vormittagsverlauf nimmt die Bewölkung aber zu und am Nachmittag gibt es kaum noch sonnige Abschnitte. Meist ist es niederschlagsfrei, gelegentlich fällt aber geringfügiger Schnee. Die Höchstwerte liegen bei -4 bis -1 Grad, im Bergland bei -8 bis -4 Grad. Bei einem mäßigen bis frischen Nordostwind mit starken Böen fühlt sich die Temperatur noch niedriger an. Abends nimmt der Wind ab bei 1029 bis nur noch 1025 hPa.. Kurz vor dem meteorologischen Frühlingsbeginn am 1. März läuft der Winter noch einmal zur Hochform auf. Ein Ausbruch arktischer Kaltluft beschert uns die kälteste Zeit in diesem Winter. Ursache für die Kältewelle ist ein Polarwirbelsplit. Der Polarwirbel ist ein Höhentief, dass sich im Winter über der Nordpolregion bildet. Ein Teil dieser Kaltluft wird von der Arktis über Nordsibirien mit einer starken Nordostströmung bis nach Mitteleuropa geführt und sorgt in den nächsten Tagen für eisige Temperaturen. Die Kältewelle wird uns auch in der nächsten Woche noch beschäftigen. Ob gegen Mitte der Woche  dann eine Milderung, Schnee und Glatteis bringt, oder ob sich die arktische Kälte fortsetzt, ist es noch unsicher.  

Das erklärt mit freundlichen Grüßen DO6LH - Hartmut Link und Dipl.- Met. Christian Herold von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) !

Heute am Sonntag ist es verbreitet sehr sonnig und niederschlagsfrei. Die Temperatur erreicht im Westen noch einmal Höchstwerte um 1 Grad, sonst zwischen -3 und 0, im Bergland zwischen -6 und -2 Grad. Der Wind weht mäßig aus Nordost bei ca. 1030 bis 1022 hPa.. In der Nacht zum Montag ist es gering bewölkt, teils klar. Es bleibt niederschlagsfrei. Die Temperatur sinkt auf Tiefstwerte zwischen -7 und -10, im Bergland auf -10 bis -14 Grad. Morgen am Montag ist es anfangs meist noch gering bewölkt, im Vormittagsverlauf nimmt die Bewölkung aber zu und am Nachmittag gibt es kaum noch sonnige Abschnitte. Dabei ziehen vereinzelte Schneeschauer durch, meist ist es aber niederschlagsfrei. Es gibt verbreitet leichten Dauerfrost, dabei liegen die Höchstwerte zwischen -4 und -1 Grad, im Bergland bei -8 bis -4 Grad. Der Nordostwind weht überwiegend mäßig und bevorzugt im Bergland zeitweise stark böig. Im Laufe des Abends nimmt der Wind ab bei 1030 bis 1026 hPa.. Am Dienstag ist es anfangs oft gering bewölkt. Im Vormittagsverlauf nimmt die Bewölkung allgemein zu und es kommt zeitweise zu leichtem Schneefall, daneben gibt es aber auch niederschlagsfreie Gebiete. DieTemperatur erreicht im Tiefland -4 bis -1, in Hochlagen -7 bis -3 Grad. Der Wind weht mäßig aus Nordost bei 1023 bis 1019 hPa.. In der Nacht zum Mittwoch ist es teils stark, teils gering bewölkt. Schnee fällt nur noch vereinzelt. Die Tiefstwerte liegen im Tiefland zwischen -7 und -11, im Bergland zwischen -10 und -15 Grad. In ungünstigen Lagen kann es sehr strengen Frost unter -15 Grad geben. Hoch "Hartmut" bringt mindestens bis Anfang März den zweiten Spätwinter. Nachts wird es natürlich noch kälter, verbreitet gibt es mäßigen Frost bis -10 Grad. Gebietsweise, vor allem im Mittelgebirge und über Schnee, kann das Thermometer auch -20 Grad erreichen.  Ab Donnerstag geht der gemessene Temperaturtrend wieder nach oben. Die Wetterberichte werden sich aber kälter anhören, denn mit dem Monatswechsel ändern sich die Begriffsdefinitionen. Der Dauerfrost am Mittwoch, dem 28. Februar wird noch als "mäßig kalt" verkauft, ab Donnerstag, dem 1. März lautet die Begriffsdefinition für Dauerfrost "sehr kalt", auch wenn sich an den vorhergesagten Temperaturen gar nichts ändert. Stellt sich nun die Frage, wann der Spätwinter zu Ende ist. Richten Sie also sich und ihr Eigentum (z.B. Auto, Wasserleitungsrohre) auf einen sehr kalten Witterungsabschnitt ein.

Das erklärt mit freundlichen Grüßen DO6LH - Hartmut Link und Dipl.-Met. Christoph Hartmann von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) !

Heute am Freitag ist es verbreitet sonnig und niederschlagsfrei. Die Temperatur steigt auf Werte zwischen 0 und 3 Grad, im höheren Bergland auf -3 bis 0 Grad. Der Wind weht mäßig aus Nordost bis Ost und frischt in Kammlagen tagsüber böig auf bei ca. 1022 hPa.. Morgen am Samstag ist es abgesehen von einzelnen Schleierwolken verbreitet sonnig. Es bleibt niederschlagsfrei. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 0 und 3 Grad, im höheren Bergland bei -3 bis 0 Grad. Der Wind weht mäßig aus Nordost bis Ost und frischt in Kammlagen sowie in Westfalen böig auf bei ca. 1022 hPa.. Am Sonntag ist es verbreitet sonnig und niederschlagsfrei. Die Temperatur erreicht Höchstwerte zwischen -2 und 1 Grad mit den höheren Werten im Westen, im höheren Bergland -6 bis -3 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig, in Böen im höheren Bergland stark, aus Nordost bei ca. 1027 hPa.. Über Nord- und Nordosteuropa verstärkt sich aktuell hoher Luftdruck. Und dieser sorgt für ruhiges und meist trockenes Wettergeschehen in Deutschland. Denn die Tiefdruckgebiete kommen gegen dieses stabile Hoch, dessen Schwerpunkte über Nordosteuropa und die Namen FRITZ und HARTMUT tragen, nicht an und müssen ins Mittelmeer oder in die Grönlandsee ausweichen. Und genau zwischen dem Tief SABINE mit Kern bei Sizilien und Sardinien und dem ausgeprägten Hochdruckgebiet nordöstlich von uns fließen mit einer nordöstlichen bis östlichen Strömung kalte und trockene Luftmassen nach Deutschland. Entsprechend sehen wir tagsüber für längere Zeit die Sonne, die Nächte werden klar und die Luft kann sich deutlich abkühlen. Ab Sonntag macht sich dann die eisige Luft vollends bemerkbar. In der kommenden Woche kommen die Temperaturen ebenfalls nicht aus dem Keller. Einzelne Modelle simulieren nach dem aktuellen Stand am Donnerstag eine leichte Milderung von Südwesten her, aber ab nächster Woche auch teils  Schneefälle vom Osten her !

Das erklärt mit freundlichen Grüßen DO6LH - Hartmut Link und MSc.- Met. Sebastian Schappert von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) !