Heute am Samstag fällt bei dichter Bewölkung später länger anhaltender und teils ergiebiger Regen. Der Niederschlag kann schauerartig und gewittrig durchsetzt sein, dabei können lokal und eng begrenzt auch Niederschlagsmengen im Starkregenbereich nicht ausgeschlossen werden. Zum Nachmittag klingt der Regen im Westen allmählich ab und zeitweise kommt die Sonne zum Vorschein. Die Temperatur steigt auf 15 bis 18, im Bergland auf 15 Grad. Der Wind dreht im Laufe des Tages von Süd auf meist westliche Richtungen und bleibt schwach bei 1017 bis 1021 hPa. Morgen am Sonntag startet der Tag nach Nebelauflösung noch vielfach freundlich. Zum Nachmittag verdichten sich die Wolken von Westen her. Bis zum Abend bleibt es aber noch häufig trocken. Die Temperatur erreicht 17 bis 20 Grad, im Bergland 14 bis 17 Grad. Der Wind weht zunächst schwach aus südlichen Richtungen und nimmt im Tagesverlauf spürbar zu bei 1023 bis 1018 hPa.. Am Montag zieht der Regen allmählich ostwärts ab und die Wolken lockern von Westen her etwas auf. Im weiteren Verlauf muss bei wechselnder Bewölkung mit Schauern gerechnet werden. Die Temperatur erreicht 17 bis 20 Grad. Der Südwestwind weht mäßig bis frisch und gebietsweise gibt es starke Böen, in exponierten Lagen und im Bergland auch stürmischen Böen bei 1018 bis nur noch 1009 hPa. am Abend. Das umfangreiche Hochdruckgebiet ROSI mit Zentrum über Finnland schwächelt langsam und wird auf Sicht den Kampf gegen die anstürmenden Tiefdruckgebiete vom Atlantik verlieren. Doch HALT! Geht da alles mit rechten Dingen zu? Mitnichten, denn der sich zu einem Sturmtief mausernde WOFLGANG bekommt tatkräftige Unterstützung von den ehemaligen Hurrikanen "LEE" und "MARIA". Wie unfair, möchte man meinen. Diese wandeln sich in unserer Westwinddrift der mittleren Breiten zwar zu außertropischen Tiefdruckgebieten um, haben aber dennoch jede Menge Warmluft und damit Energie im Gepäck, die WOLFGANG dankend annimmt. So ist es ziemlich sicher, dass WOLFGANG sich am kommenden Montag mit einem Kerndruck von circa 975 hPa als ausgewachsenes Sturmtief bei den Färöer Inseln einnistet und vor allem Deutschlands Küsten und Berge mit Sturmböen zwischen 65 und 80 km/h (Bft 8 bis 9) eindeckt. Auf exponierten Gipfeln sind schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10) zu erwarten. Im Süden und Osten des Landes bekommt man davon zwar tendenziell weniger mit, ausreichend Regen wird aber auch dort fallen.  In den Folgetagen geht es dann mit den Temperaturen sukzessive ein Stück nach unten, so dass sich die Höchstwerte am Dienstag, dem Tag der Deutschen Einheit, noch zwischen 14 und 18 Grad bewegen - gerade bei Wind und Schauern kein wohliges Gefühl. Daher sollte bei Spaziergängen oder sonstigen Aktivitäten im Freien eine wetterfeste Jacke ständiger Begleiter sein. Immerhin, baldige Rettung naht. Von Frankreich schiebt sich zur Wochenmitte ein neues Hoch nach Mitteleuropa, womit sich das Wetter doch rasch wieder beruhigen sollte. Für das Feiertagswetter kommt dies wohl zu spät, doch wer weiß, vielleicht beschleunigen die Ex-Hurrikane die Wetterküche derart, dass zumindest im Südwesten schnelle Wetterbesserung eintritt. Denn gerade die Einbeziehung tropischer Stürme in die Zirkulation der mittleren Breiten stellen die Vorhersagemodelle und -meteorologen immer wieder vor eine große Herausforderung, womit das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

Heute am Freitag verdichten sich nach Nebelauflösung die Wolken erneut und zum Nachmittag kann ein wenig Regen fallen. , aber auch vereinzelter , örtlicher Sonnenschein ist möglich. Die Temperatur erreicht Werte von 18 bis 22 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bei 1024 bis 1020 hPa..Morgen am Samstag fällt bei dichter Bewölkung zunächst länger anhaltender Regen. Zum Nachmittag hört der Regen im Westen auf und zeitweise  kommt die Sonne zum Vorschein. Die Temperatur steigt auf 16 bis 19, im Bergland auf 15 bis 18 Grad. Der Wind dreht im Laufe des Tages auf meist westliche Richtungen und bleibt schwach bei 1019 bis 1022 hPa.. Am Sonntag startet der Tag nach Nebelauflösung vor allem in den östlichen Landesteilen noch teils freundlich. Im weiteren Verlauf verdichten sich die Wolken vom Westen her und nachfolgend beginnt es zu regnen. Die Temperatur erreicht 16 bis 18 Grad, im Bergland 12 bis 15 Grad. Der Wind nimmt im Tagesverlauf spürbar zu und kommt aus Südwest. Nachmittags sind Windböen möglich bei 1023 bis 1021 hPa.. Das umfangreiche und kräftige Hochdruckgebiet ROSI über Skandinavien schwächt sich im Verlauf der nächsten Tage allmählich ab und ermöglicht somit atlantischen Tiefausläufern ab dem Wochenende verstärkt auf Deutschland überzugreifen. Bis dahin allerdings verbleibt Deutschland im Niemandsland zwischen dem Hoch ROSI und dem Sturmtief VICTOR über dem Nordostatlantik.

Heute am Donnerstag verdichtet sich die Bewölkung von Westen her weiter. Am Vormittag kommt im Westen Regen auf, der am Nachmittag auch Westfalen erfasst und in Schauer und einzelne Gewitter übergeht. Zum Abend lässt der Niederschlag allgemein nach. Die Temperatur steigt auf 19 bis 22 Grad, im Bergland werden 16 bis 18 Grad erreicht. Der Wind weht schwach, vorübergehend auch mäßig, aus Südost bei 1023 bis 1025 hPa.. Morgen am Freitag löst sich der Nebel zögerlich auf. Zunächst ist es wechselnd, nachmittags von Westen her stark bewölkt und es kommt erneut Regen auf. Die Temperatur erreicht Werte von 18 bis 21 Grad. Der Wind weht schwach aus Süd bei 1024 bis 1020 hPa.. Am Samstag zieht bei meist dichter Bewölkung ein Regenband nach Osten durch, wobei kurze Gewitter nicht ausgeschlossen sind. Vor allem im
Nordwesten kann dabei nachmittags die Sonne durchkommen. Die Temperatur steigt auf 17 bis 20, im Bergland auf 15 Grad. Der Wind dreht im Laufe des Tages von Südwest auf meist westliche Richtungen und bleibt schwach bei 1017 bis 1020 hPa.. Der seit Tagen wetterbestimmende Kaltlufttropfen (ein in der mittleren Atmosphäre ausgeprägtes Tiefdruckgebiet ohne dazugehöriges Bodentief) verlagert seinen Schwerpunkt , doch bereits zum Wochenende greifen atlantische Tiefausläufer auf Deutschland über. Das Wochenende gestaltet sich sehr wechselhaft und besonders am Sonntag frischt der Südwestwind über dem Nordwesten stark böig auf mit Sturmböen über der Nordsee. Diese Windzunahme kann auf Ex-MARIA zurückgeführt werden, die aus heutiger Sicht über Irland und England in Richtung Nordsee zieht. Die Unsicherheiten bezüglich der Intensität und endgültigen Zugbahn von Ex-MARIA sind innerhalb der Modelle allerdings noch sehr groß.

Heute am Dienstag ist es meist wolkig bis stark bewölkt. Besonders in der zweiten Tageshälfte entwickeln sich gebietsweise Schauer und einzelne Gewitter, wobei auch eine geringe Wahrscheinlichkeit für Starkregen besteht. Die Temperatur steigt auf Werte um 18 Grad, im Bergland auf Werte um 15 Grad. Der Wind weht meist schwach aus östlichen Richtungen bei 1019 bis 1022 hPa.. Morgen am Mittwoch ist es nach Nebelauflösung heiter bis wolkig. Im Nachmittagsverlauf muss mit einzelnen örtlichen Schauern gerechnet werden. Gewitter sind nur gering wahrscheinlich. Die Höchstwerte erreichen 18 bis 20, im Bergland 14 bis 18 Grad. Der Wind weht schwach, vorübergehend auch mäßig aus Südost bei 1023 / 1024 hPa.. Am Donnerstag verdichtet sich die Bewölkung von Westen her weiter und nachfolgend kommt zeitweise Regen auf. Die Temperatur steigt auf 18 bis 20 Grad, im Bergland werden 15 bis 17 Grad erreicht. Der Wind weht schwach, vorübergehend auch mäßig, aus Südost bei 1022 bis 1024 hPa.. Leicht wechselhaft und mäßig warm, so lassen sich die kommenden Tage kurz und knapp zusammenfassen. Auch in der Folge ändert sich an diesem Wetter insgesamt sehr wenig, einzig der Wind dreht zunehmend auf Südwest. 

Heute am Mittwoch ist es nach Nebelauflösung heiter bis wolkig. Im Nachmittagsverlauf muss mit einzelnen Schauern gerechnet werden. Gewitter sind nur noch gering wahrscheinlich. Die Höchstwerte erreichen 18 bis 22, im Bergland 15 bis 18 Grad. Der Wind weht schwach, vorübergehend auch mäßig aus Südost bei 1022 bis 1024 hPa.. Morgen am Donnerstag verdichtet sich die Bewölkung von Westen her weiter. Am Vormittag kommt im äußerstem Westen Regen auf, am Nachmittag regnet es dann auch bei uns in Westfalen zeitweise. Zum Abend lässt der Niederschlag allgemein nach. Die Temperatur steigt auf 18 bis 20 Grad, im Bergland werden 15 bis 17 Grad erreicht. Der Wind weht schwach, vorübergehend auch mäßig, aus Südost bei 1023 bis 1025 hPa.. Am Freitag kommt es zunächst bei wechselnder Bewölkung hauptsächlich im Osten zu einzelnen Schauern. Ab dem Nachmittag bleibt es meist niederschlagsfrei. Die Temperatur erreicht Werte von 18 bis 21 Grad. Der Wind weht schwach aus Süd bei erst 1025 und später nur noch 1021 hPa.. Nach wie vor bestimmt ein Tief bzw. mit Kaltluft angefülltes Gebiet in höheren Luftschichten, ein sogenannter Kaltlufttropfen, unser Wetter. Dieser verlagert sich am Rande von Hoch "Rosi", das sich mit seinem Schwerpunkt über Nordosteuropa befindet, von der Mitte Deutschlands allmählich nach West / Nordwest. Am Temperaturniveau ändert sich an den kommenden Tagen wenig. Im Bergland werden 16 bis 18 Grad erwartet, in den anderen Regionen können mit Sonnenunterstützung bis zu 21 oder 22 Grad erreicht werden.

Heute am Montag ist es in weiten Teilen des Landes wolkig bis stark bewölkt. Bevorzugt in der Osthälfte Westfalens kann es etwas regnen, teils auch schauerartig. Im Südwesten zeigt sich dagegen nach Nebelauflösung häufiger die Sonne und es bleibt trocken. Zum Abend lockert die Bewölkung überall etwas auf. Die Höchsttemperaturen liegen bei 16 bis 19 Grad, im Bergland bei 12 bis 16 Grad. Der Wind weht schwach und kommt überwiegend aus östlichen Richtungen bei 1023 bis 1019 hPa..Morgen am Dienstag ist es meist wolkig bis stark bewölkt. Besonders in der zweiten Tageshälfte entwickeln sich gebietsweise Schauer und einzelne Gewitter. Für Starkregen besteht nur eine geringe Wahrscheinlichkeit. Die Temperatur steigt auf Werte um 18 Grad, im Bergland auf Werte um 15 Grad. Der Wind weht meist schwach aus östlichen Richtungen bei 1020 bis 1022 hPa.. Am Mittwoch ist es zunächst vielfach neblig. Im Vormittagsverlauf löst sich der Nebel auf. Dann ist es teils heiter, teils wolkig und es muss mit einzelnen Schauern und Gewittern gerechnet werden. Die Höchstwerte erreichen 18 bis 20, im Bergland 14 bis 18 Grad. Der Wind weht schwach aus Südost bei ca. 1023 / 1024 hPa.. Nach Auflösung des Höhentiefs kann sich am Donnerstag allgemein ruhiges Herbstwetter einstellen. Nachfolgend lässt aber der Einfluss von Hoch Rosi nach und einzelne Wetterfronten erreichen zumindest die Westhälfte Deutschlands.